Einsätze Ehrwald

30.09.2019

Arbeitseinsatz Kirchendach

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29.09.2019

Absperrdienst

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BMA/Brandmeldealarm

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Termine

09.11.2019

Segnung DLK Ehrwald


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DLK M32L-AS

Ehrwald: Erste Drehleiter Magirus M32L-AS niedere Bauart in Österreich

 

Nach 4-jähriger Vorbereitungs- und Planungsphase konnte die Feuerwehr Ehrwald ihre neue Drehleiter im September übernehmen. Das umfangreiche Ausschreibungs- und Vergabeverfahren wurde von der GEMNOVA unterstützt. Auf Grund der räumlichen Vorgaben der Gerätehalle war die maximale Bauhöhe von 3,05 m im fahrbereiten Zustand ein wesentliches Ausschreibungskriterium.



Das Fahrgestell ist ein Iveco Straßen-Fahrgestell niedere Bauart mit automatisiertem Schaltgetriebe und 320 PS, Besatzung 1 + 2, darauf aufgebaut ist ein Leitersatz der Baureihe M32L-AS. Die neue Drehleiter ist mit einem 4- teiligen Leiterpark aufgebaut, welcher über ein bis zu 75° abwinkelbarem und 4,7m langen Gelenkteil verfügt. Die Rettungshöhe der Drehleiter beträgt 32 m. Die maximale Abstützbreite bei der Drehleiter beträgt 5,60 m sowie die mind. Abstützbreite 2,50 m.

Beim Rettungskorb hat sich die Feuerwehr Ehrwald zu Gunsten höherer Ausladungswerte für den Rettungskorb RC400 entschieden. Dieser Rettungskorb ist für 4 Personen und die Belastungsmöglichkeit von 400 kg ausgelegt.

Im obersten Leiterteil ist die Wasserführung für den elektrischen Monitor fix verlegt., dieser leistet 2500l/min und kann vom Hauptbedienstand ferngesteuert werden. Die komplette Beleuchtung des Aufbaues, des Leitersatzes und des Rettungskorbes inklusive Umfeldbeleuchtung und Warnleuchten ist in LED-Technik ausgeführt. Die Kamera am Gelenkarm und am Korbboden wird auf einen Farbbildschirm am Hauptbedienstand übertragen.

Die Drehleiter verfügt über die Memory-Steuerung, welche das automatische Anfahren von einprogrammierten Zielpunkten ermöglicht, die Schachtrettungsfunktion sowie die automatische Leiterauflegungssteuerung. Der Magirus-Direkteinstieg ermöglicht über einen Taster an der linken Fahrerhausfront eine optimale Einstiegsposition in den Rettungskorb vor dem Fahrerhaus.

 

Für das sichere Arbeiten der Besatzung verfügt die Drehleiter über umfangreiches Sicherungsmaterial sowie den Magirus-Safety Peak. Dieser Aufsteckbügel mit entsprechenden Verbindungsmittel dient zur Aufnahme von Höhensicherungsgeräten. Die Belastbarkeit beträgt max. 300 kg. Weiters ist im Rettungskorb eine flexible Selbstsicherung für 2 Personen enthalten, dies gewährleistet auch bei offenen Korbtüren perfekte Sicherung. Selbst beim Überstieg aus einem Gebäude in den Rettungskorb ist man mit dieser Selbstsicherung bestmöglich gesichert. Die Krankentragenhalterung ist auf max. 150 kg ausgerichtet und kann mit einem Schwerlast-Adapter auf 270 kg erhöht werden.

Am Drehkranz ist ein Stromerzeuger Endress 13 KVA SSilent und ein Druckbelüfter RAMFAN EV 420 gelagert.

Als Zusatzgerät und Unterstützung für die Besatzung ist ALF „Advanced Location Finder“ im Fahrerhaus gelagert. Das Gerät ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit. Am geplanten Punkt für die Drehkranzmitte wird das gewünschte Ziel anvisiert und die Messung per ALF berechnet nun automatisch, speziell auf die eigene Drehleiter abgestimmt, ob das Anleitern möglich ist. Falls nicht, erscheint der Hinweis um wie viele Meter die Aufstellposition der Drehleiter geändert werden muss. Durch Bedienung von vorbelegten Tasten kann die Berechnung des Standortes mit der genauen Personenanzahl im Korb sowie der Abstützbreite (dies in 3 Intervallen) durchgeführt werden.

 


Technische Daten zum Fahrgestell der Drehleiter:
Fahrgestell: Iveco Straßenfahrgestell niedere Bauart 4×2
Motor (PS): 235 KW 320 PS   
Radstand: 4.185mm
Länge: 10.250 mm
Breite: 2.400 mm
Höhe: 2.098 mm
Besatzung: 1+2
Gesamtgewicht: 15.237 kg

!! Komm zu uns !!

Florianifeier 2019

Heuer fand am 27.04.2019 die Florianifeier der FF-Ehrwald statt.

Nach der Aufstellung vor dem Feuerwehrhaus marschierte der gesamte Festzug zur Pfarrkirche.

Im Beisein von Bürgermeister Martin Hohenegg und BFK Dietmar Berktold, führte die Feuerwehr Ehrwald, unter der Leitung von HBI Björn Scherer, ihre traditionelle Florianifeier durch.

Nach Beendigung des Gottesdienstes wurden die Beförderungen, Neuaufnahmen und Ehrungen vorgenommen:

- Den zweiten Erprobungstreifen erhielten Engelbert Klotz und Dominik Leiner.

- Zum Oberfeuerwehrmann wurde Kevin Pirker ernannt.

- Brandmeister wurde Sebastian Guem.

- Zum Oberbrandmeister wurde Andreas Kerber ernannt.

- Für die fünfundzwanzigjährige Tätigkeit erhielten die Ehrung Hannes Schennach „Hallenwart“

-  Für die vierzigjährige Tätigkeit wurde Karlheinz Somweber geehrt.

- Die Ehrung für fünfzigjährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen erhielt Werner Schennach.

Den Abschluss der Feier machte die Neuaufnahme von Reza Ghzolami.

Anschließend trafen sich die Gemeindevertreter und Vereine, wie Musikkapelle, Rettung, Bergrettung, Trachtengruppe, Schützen, die Feuerwehren Penzberg und Garmisch, in der Gerätehalle der Feuerwehr Ehrwald, wo der Abend seinen Ausklang fand.

Beben 2019

Am 23. März 2019 fand im Zugspitzresort Obermoos in Ehrwald unter dem Titel „Beben 2019“ eine Katastrophenübung statt. An dieser nahmen neben 200 Kräften der Feuerwehr auch die Rettung, die Bergrettung und die Polizei teil. Die Bezirkseinsatzleitung sowie die Gemeindeeinsatzleitung Ehrwald waren ebenfalls im Einsatz. Übungsannahme war ein stärkeres Erdbeben, welches in Teilen des Außerferns schwache bis starke Schäden verursacht, am meisten im Bereich der Thörle.

Erschwerend kam im Szenario hinzu, dass in der Vornacht des Erdbebens eine Unwetterfront mit Sturm und Starkregen über das Außerfern zog und diese aufgrund von Überflutungen und Vermurungen schwere Auswirkungen auf das Straßennetz und die Stromversorgung im Bezirk hatte.

Im Rahmen dieser sehr anspruchsvollen Übung galt es mehrere Übungsszenarien abzuarbeiten.

Angenommen wurde unter anderem ein einsturzgefährdetes und brennendes Gebäude, verletzte, vermisste und eingeschlossene Personen, ein verschüttetes Auto, ein undichter Flüssiggastank und eine hängengebliebene Gondel der Zugspitzbahn. Trotz der großen Herausforderungen für alle Beteiligten konnte BFI Konrad Müller sowie alle weiteren Einsatzleiter am Ende des Tages ein positives Resümee ziehen. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen und den Stäben hat sehr gut funktioniert, die Abarbeitung der verschiedenen Szenarien gelangt ebenfalls bestens.

 

Quelle: BFV Reutte

Mannschafts- und Ausschuss Foto 2016

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